Dieses Dokument befindet sich in aktiver Entwicklung und ist noch nicht finalisiert.
Skip to content

Business Continuity

RECHTSGRUNDLAGE

§30 Abs. 2 Nr. 3 BSIG – Aufrechterhaltung des Betriebs, wie Backup-Management und Wiederherstellung nach einem Notfall, und Krisenmanagement

Backup-Strategie

Die BAUER GROUP wendet die 3-2-1-Regel an:

PrinzipUmsetzung
3 KopienProduktivdaten + 2 Backups
2 verschiedene MedienLokaler Storage + Cloud/Offsite
1 Offsite-KopieGeografisch getrennter Standort

Backup-Intervalle

DatentypIntervallAufbewahrungVerschlüsselung
DatenbankenTäglich (inkrementell), wöchentlich (voll)90 TageAES-256
KonfigurationenBei Änderung (Git-basiert)Unbegrenzt (Versionierung)Repository-Level
KundendatenTäglichGemäß Vertrag, min. 30 TageAES-256
E-MailTäglich90 TageAES-256

Wiederherstellungsziele

DienstRTO (Recovery Time)RPO (Recovery Point)
Kritische Produktivsysteme< 4 Stunden< 1 Stunde
Interne Systeme< 24 Stunden< 24 Stunden
Archiv / Dokumentation< 72 Stunden< 1 Woche

Disaster Recovery

  • Regelmäßige Restore-Tests – Vierteljährliche Prüfung der Wiederherstellbarkeit
  • Dokumentierte Wiederherstellungsprozeduren pro System
  • Failover-Systeme für geschäftskritische Dienste
  • Eskalationsplan mit klaren Verantwortlichkeiten und Kommunikationswegen

Krisenmanagement

Bei Eintritt eines Krisenfalls (z.B. Ransomware, Totalausfall):

  1. Krisenstab aktivieren (ISB, Geschäftsleitung, IT-Leitung)
  2. Lagebild erstellen und dokumentieren
  3. Kommunikationsplan aktivieren (intern, Kunden, Behörden)
  4. Wiederherstellung nach dokumentiertem DR-Plan
  5. Nachbereitung mit Lessons Learned und Plananpassung

Dokumentation lizenziert unter CC BY-NC 4.0 · Code lizenziert unter MIT